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Richtig geraten?

In unserer Juli-Ausgabe der IDS insights gab es die 3. Frage im Rahmen unseres Jubiläums-Gewinnspiels zum 40-jährigen Jubiläum von IDS. Sie lautete: Seit vielen Jahren gibt es nicht nur Direktverkehre zwischen den einzelnen IDS Depots, sondern auch die sogenannten HUB-Verkehre über das IDS Zentral-HUB in Neuenstein.

Die richtige Antwort ist 2003.

Mitten in Deutschland, verkehrsgünstig an der A7 gelegen, befindet sich im hessischen Neuenstein bei Bad Hersfeld das IDS Zentral-HUB. 70 MitarbeiterInnen schlagen hier jede Nacht rund 3.500 Sendungen um. Mit 8.200 qm Umschlagfläche und 105 Toren bietet das Zentral-HUB ausreichend Platz für weiteres Wachstum. Ergänzend befinden sich die Regional-HUBs in Langenhagen bei Hannover und in Satteldorf bei Crailsheim ergänzen im Norden und Süden für Querverkehre das IDS HUB-System.

Heute bestellt, morgen geliefert. Das ist die Erwartungshaltung, egal ob eine Waschmaschine, ein wichtiges Ersatzteil oder eine Palette Papier gebraucht wird. Dass diese Erwartungshaltung auch realisiert wird, dazu trägt nicht zuletzt das in der Logistik verwendete sogenannte Hub-and-Spoke-System (Narbe-und-Speichen-System) bei. Doch für was steht HUB?

Insider wissen, dass die Übersetzung von HUB mit „Hauptumschlagbasis“ einfach nur eingedeutscht ist. Das Wort leitet sich ab vom englischen „hub and spoke“, Radnabe und Speiche. Damit hat die Radnabe von IDS, also das Zentral-HUB in Neuenstein 51 Speichen – nämlich die 51 IDS Depots, die hier jede Nacht Sendungen zum Warenumschlag bringen und die für ihre Region bestimmten Sendungen wieder mitnehmen.

Das IDS Transportnetz

51 IDS Depots sorgen für ein flächendeckendes Stückgutnetz in Deutschland. Rund 90 Prozent der Transporte werden durch Direktverkehre zwischen den einzelnen Depots, also zwischen Versanddepot und Empfangsdepot, abgedeckt. Das heißt, ein Lkw fährt von Depot A zu Depot B. Auf der Rückfahrt transportiert er die Sendungen von Depot B zu Depot A und umgekehrt. Doch was passiert, wenn

  • der Linien-Lkw voll ist und die Sendungen nicht einen Tag warten können,
  • das Versanddepot zu viele Mengen hat und nicht alle Lkws mit Kundensendungen entladen bzw. umgeschlagen werden können,
  • auf sehr weiten Relationen wie z. B. von Rosenheim nach Rostock der 24-Stunden-Service nicht eingehalten werden kann oder
  • aufkommensschwächere Versanddepots nicht genug Menge haben, um für den 24-Stunden-Expressservice alle anderen 50 Depots anzufahren?

Die Rückfalllösung

Dann kommt das IDS Zentral-HUB in Neuenstein, in der verkehrsgeografischen Mitte Deutschlands, am Knotenpunkt der Autobahnen A7 und A4/A5 ins Spiel. Das HUB ist eine wichtige Säule im Rahmen des IDS Transportsicherheitskonzeptes, um die Qualität der Transportleistungen konstant auf einem hohen Niveau zu halten. Das ist heute in Zeiten erheblich volatiler Schwankungen im Sendungsaufkommen und mit hohen Mengenspitzen wichtiger denn je.

Rund 80 Lkw-Züge werden heute im IDS Zentral-HUB jede Nacht zwischen 21 Uhr und 1 Uhr – minutengenau getaktet – entladen und anschließend bis spätestens 3 Uhr morgens wieder beladen. Denn bis 6 Uhr, spätestens 7 Uhr morgens müssen die Lkws im Empfangsdepot ankommen, damit ihre Sendungen rechtzeitig auf die Nahverkehrs-Lkws für die Auslieferung geladen werden können. Nacht für Nacht werden in Neuenstein rund 5.500 Colli mit 720 Tonnen umgeschlagen. In der Spitze, beispielsweise im Frühjahrs- und Weihnachtsgeschäft, können es aber auch schon mal über 90 Lkws mit 6.500 Colli sein. Und von Jahr zu Jahr werden es mehr.