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IDS kommt bislang gut durch die Krise

21. Juli 2020

IDS kommt bislang gut durch die Krise

Die größte deutsche Stückgutkooperation, die IDS Logistik GmbH, konnte ihr nationales Sendungsaufkommen im ersten Halbjahr 2020 – trotz der Corona-Pandemie – leicht um ein Prozent steigern. Ohne eine zweite „Corona-Welle“ erwartet IDS für das gesamte Jahr 2020 rund 12 Millionen Stückgutsendungen im nationalen Geschäft.


Halbjahres- und Corona-Bilanz

„Zu den mit Beginn der Corona-Krise befürchteten Mengeneinbrüchen ist es nicht gekommen. Vielmehr konnten wir die noch vor Corona erstellten Planungen übertreffen“, erklärt Michael Bargl, Geschäftsführer der IDS Logistik GmbH. Grund hierfür ist, dass die Rückgänge in den Krisenmonaten März und April durch deutliche Zuwächse im Mai und Juni mehr als kompensiert wurden.

Hierzu hat insbesondere der stark gewachsene Onlinehandel beigetragen, der die Einbußen in den vor allem von der Krise betroffenen Branchen Automotive und Maschinenbau mehr als ausgeglichen hat. Lag der Anteil der Privatkundenzustellungen vor Corona im IDS Netz noch bei 14 Prozent, hat er sich auf heute 20 Prozent erhöht. In der Hochphase des Shutdowns lag die Quote zeitweise sogar bei 30 Prozent und darüber.

Zum Schutz sowohl von Empfängern als auch von Fahrern hat IDS zum 25. März 2020 die kontaktlose Zustellung von Stückgutsendungen eingeführt. „Die Resonanz hierauf und auf unser schnelles Handeln war überaus positiv“, fasst Bargl im Rückblick zusammen. Aktuell erfolgen nur noch rund 5 Prozent der Zustellungen auf Wunsch des Empfängers kontaktlos. Aber IDS ist jederzeit mit seinen IT-Systemen in der Lage, im Falle einer zweiten Corona-Welle oder eines regionalen Shutdown sofort wieder auf die kontaktlose Lieferung umzustellen.

„Und um insbesondere die Leistungen des Fahrpersonals sowie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Umschlag während der Corona-Krise in den Fokus zu rücken, aber auch jetzt zu zeigen, was hinter IDS steht, haben wir die Kommunikation über Facebook und Instagram verstärkt“, sagt Bargl.

Insgesamt sieht IDS verhalten optimistisch in die Zukunft und geht aktuell für das laufende Geschäftsjahr von einem stabilen Mengenaufkommen auf Vorjahresniveau aus. Die bereits gestarteten Digitalisierungsprojekte treibt die Stückgutkooperation mit großer Intensität weiter voran. So werden beispielsweise alle administrativen Prozesse der ca. 2.000 kaufmännischen Mitarbeiter im Sammelgutein- und -ausgang durch einen Relaunch des IDS Portals ab Herbst 2020 weiter verschlankt. Dann sind viele Funktionen, unter anderem Sendungsrecherche, Kommunikation und Verrechnung zwischen den Depots, Sendungsmonitoring und vieles mehr auf einer Bildschirmseite zusammengefasst, können schnell überblickt und mit wenigen Klicks bearbeitet werden.

Darüber hinaus arbeitet IDS unverändert daran, die Attraktivität des Netzes für Fahrer weiter zu erhöhen sowie konkrete Antworten auf die Energiewende zu entwickeln. „Ob Homeoffice-Lösungen für das kaufmännische Personal, weniger Reiseaufwand durch Videokonferenzen oder „Mixed-Meetings“, nicht zuletzt nehmen wir auch positive Impulse und neue Lösungen für unsere tägliche Arbeit aus der Corona-Krise mit“, resümiert Michael Bargl.