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Neues von IDS.
Bündelung mit Wirkung: Größtes integriertes Stückgutzentrum am Mittelrhein
Mit der operativen Zusammenlegung der IDS Depots Neuwied und Polch des IDS Partners Geis/Gras entsteht am neuen Logistik-Campus Polch ein leistungsfähiges Stückgutzentrum für die Region Mittelrhein. Aus Sicht von IDS ist dieser Schritt ein konsequenter Beitrag zur weiteren Stabilisierung, Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung im Netzwerk.
Konzentration der operativen Leistungsfähigkeit
Künftig werden die operativen Stückgutaktivitäten der zur Geis Group gehörenden Gras-Standorte Neuwied und Polch in Polch gebündelt. Herzstück ist ein modernes Umschlagterminal mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche und 60 Toren plus 10 zusätzliche Tore in der Kontaktlogistik, das auf hohe Durchsatzleistung, klare Verkehrsführung und kurze Wege ausgelegt ist. Der Standort ist Teil eines gesamten Logistik-Campus mit rund 75.000 Quadratmetern Logistikfläche und umfangreicher Hoffläche. Nachhaltige Infrastruktur – unter anderem Photovoltaik mit einer Leistung von über 2.200 kWp und Ladeinfrastruktur mit in Summe 300 kW Leistung – ist integraler Bestandteil des Konzepts.
Durch die Bündelung werden die Verkehrsströme im Nah- und Fernverkehr geografisch zentral zusammengeführt. Das sind rund 1.200 Sendungen im Sendungsausgang inkl. Teil- und Komplettladungen sowie Express-Sendungen. Im Sendungseingang werden rund 1.150 IDS Sendungen sowie der Nahverkehrs-Fuhrpark mit 80 Fahrzeugen in Polch geografisch zentral zusammengefasst. Insgesamt entsteht ein Stückgutzentrum mit 33.000 Quadratmetern Depotfläche.
Sowohl IDS Stückgutverkehre als auch weitere nationale und internationale Relationen können damit effizienter disponiert und abgewickelt werden. Shuttleverkehre zwischen zwei Depots entfallen vollständig, Umfuhren werden reduziert und Hub-Verkehre gezielt gebündelt.
Mehr Direktverkehre, weniger Schnittstellen
Ein zentraler Effekt der Zusammenlegung ist die deutliche Erhöhung des Direktverkehrsanteils – sowohl im Eingang als auch im Ausgang. Doppelumschläge werden vermieden, Prozesse gestrafft und Schnittstellen reduziert. Das wirkt sich unmittelbar positiv auf Laufzeiten, Prozesssicherheit und Schadenquoten aus.
Für das IDS Netz bedeutet dies insbesondere höhere Stabilität in den Relationen, bessere Planbarkeit und eine nachhaltig gestärkte Leistungsfähigkeit in einer verkehrsintensiven Region. Mit der neuen Struktur entsteht in Polch eines der leistungsstärksten Stückgutzentren am Mittelrhein – perspektivisch auch eines der größten in der Region.
Netzstabilität und Kontinuität für IDS Partner
Wichtig ist dabei, dass sich an der bestehenden Gebietsstruktur und den Partnerzuordnungen im IDS Netzwerk nichts ändert. Die bisherigen IDS Gebiete werden weiterhin vollständig bedient – künftig jedoch aus einer operativ gebündelten, hochleistungsfähigen Einheit heraus.
Die Verwaltung der Gras Gruppe bleibt am Stammsitz in Neuwied. Bereiche wie Buchhaltung, Abrechnung, Personal, Verkauf sowie das spezialisierte ADR-Lager und Werkstatt sichern dort weiterhin Kontinuität für Kunden, Partner und Mitarbeitende.
Die Zusammenlegung der IDS Depots Neuwied und Polch ist ein strategisch sinnvoller Schritt, der exemplarisch zeigt, wie strukturelle Bündelung im IDS Verbund Mehrwert schafft:
- höhere operative Effizienz
- mehr Direktverkehre
- reduzierte Komplexität
- gesteigerte Qualität und Netzstabilität
Mit dem neuen Standort Polch stärkt die Geis Group nachhaltig die zu ihr gehörende Gras Gruppe und die Stückgutstruktur im IDS Netz. Die Konzentration der Standorte setzt ein klares Signal für die zukunftsfähige, leistungsorientierte Netzwerkarbeit.