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Weniger Kosten, mehr Nachhaltigkeit: IDS optimiert das Ladebalkenmanagement

(Quelle: IDS)

Nachhaltigkeit beginnt nicht immer bei großen Investitionen oder neuen Fahrzeugtechnologien. Manchmal steckt auch Potenzial in einem Bauteil, das täglich tausendfach genutzt wird – und meist kaum Beachtung findet. Mit ihrem Ladebalkenmanagement optimiert IDS nicht nur die Verfügbarkeit von Ladungssicherungsmaterial im Netzwerk, sondern reduziert gleichzeitig Kosten, Rohstoffverbrauch und CO2-Emissionen.

Ladebalken gehören zu den eher unscheinbaren Betriebsmitteln – und sind dennoch unverzichtbar. Die stabilen Querbalken aus Aluminium oder Stahl sorgen in Wechselbrücken dafür, dass Sendungen sicher transportiert werden. Sie verhindern das Verrutschen von Ladung, stabilisieren Teilbeladungen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit sowie zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei der Ladungssicherung.

Einheitliche Prozesse für mehr Sicherheit und Transparenz

Mit ihrem Ladebalkenmanagement optimiert IDS die Verfügbarkeit von Ladungssicherungsmaterial im gesamten Netzwerk und schafft gleichzeitig einheitliche, transparente Prozesse. Dadurch wird sichergestellt, dass Wechselbrücken jederzeit mit ausreichend funktionsfähigem Ladeequipment ausgestattet sind.

Dieser Prozess bietet dabei gleich mehrere Vorteile:

  • zuverlässige Ladungssicherung,
  • hohe Verkehrssicherheit,
  • klare Zuständigkeiten
  • sowie eine durchgängige und transparente Prozesssteuerung im Netzwerk.

Reparieren statt entsorgen

Parallel dazu hat IDS den Prozess um einen weiteren wichtigen Baustein erweitert: die Rückführung und Aufbereitung beschädigter Ladebalken. Bislang wurden defekte Ladebalken von den jeweiligen Depots eigenverantwortlich entsorgt oder verwertet. Gleichzeitig entstanden allein 2024 Kosten von über 330.000 Euro für die Neubeschaffung von Ladebalken.

Künftig werden beschädigte Ladebalken zentral an das IDS HUB Neuenstein zurückgeführt. Dort übernimmt ein Dienstleister die technische Aufbereitung. Anschließend gelangen die instandgesetzten Ladebalken zurück in den regulären Austauschkreislauf zwischen HUB und Depots.

Neben Kosten und Prozessqualität zahlt das Ladebalkenmanagement auch direkt auf die Nachhaltigkeitsziele von IDS ein. Durch die Wiederaufbereitung der Ladebalken können deutliche CO2-Einsparungen erzielt werden.

Ein Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft

Das Ladebalkenmanagement zeigt exemplarisch, wie IDS operative Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Durch klare Verantwortlichkeiten, verbindliche Prozesse und die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen entsteht ein System, das nicht nur Kosten spart, sondern gleichzeitig Sicherheit erhöht und Emissionen reduziert.

Oder anders gesagt: Manchmal beginnt nachhaltige Logistik nicht bei großen Fahrzeugen oder neuen Technologien – sondern eben bei einem Ladebalken.